Vita

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Goldregen von Zeus fällt auf Danae

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2014-11-23 00.11.45

EVELYN SOMMERHOFF, Malerin, lebt und arbeitet in Berlin

*Potsdam, 1971-75 Studium an der Humboldt Universität zu Berlin, 1975-79 Studium der Kunst an der FWG Potsdam,  1986 Ausreise aus der DDR, 1986-89 postgraduales Studium der Osteuropawissenschaften an der FU Berlin und Studium der Kunst

2009 VBK-Kunstpreis/Benninghauspreis

Einzelausstellungen

2016/17 RED my first love  Galerie Goldberg Berlin

2015/16  ON STAGE, CAC-Galerie Wiesbaden, cac-galerie.de

2015 BILDERAUSSTELLUNG IM TURM, Potsdam

2014  LUST UND LANDSCHAFT, Galerie Spandow, Berlin

2011 www.CAC-galerie.de , Alles rot bei Cornelissen, Wiesbaden

2010 Schoelerschlösschen . Berlin

2010 Kunstpreisträgerausstellung MOTION IN RED, Galerie des VBK Berlin (K)

2006 DORO, Berlin
2005 Inselgalerie, Berlin (mit Skulpteur)
2004 CABINETT, Berlin

2004 Tangofestival in den Schlachthöfen (K)

2002/03 Maschinenhaus Alte Pumpe, Berlin
1998/99 Lichtwehr, Berlin
1998 Dancefestival a/skin, Tanzlabor und Gäste,  AdK, Berlin (K)
1998 Tanztage,  Podewil, Berlin
1995 Galerie Mutter Fourage ,Berlin
1993 Atelier an 5 Orten, Potsdam- Krongut Bornstedt
1992 Galerie am See, Potsdam

Teilnahme an Gruppenausstellungen

2017            Fragmente der Geschichte;  Berlin-Sofia, Museum für Geschichte Sofia

2017           HALTUNG,  Gallery Weekend,  Galerie des VBK

2016           Neuköllner Hängung Galerie Michaela Helfrich Berlin

2016           KÖRPERNAH, 6.Ausstellung der Ausstellungsreihe” immer wieder zeitgenössisch” 175 Jahre VBK, Galerie

2016           Zitadelle Spandau Galerie Bastion Kronprinz SOMMERFRISCHE; SOMMERFRISCHE _reloaded

2016          Saturated Kaos, mit Jenny Sandersson/Los Angeles USA +, F 200, Berlin

2016          MEMORY OF THE FUTURE, HAIFA/ISRAEL; NEW GALLERY

2015/2016 RUND , Kunstraum  F200 Berlin im Philipp-Johnson-Haus Friedrichstrasse 200

2015           FLOW, Galerie des VBK, Berlin

2015          HORIZONTE – HORYZONTY, Kunsthalle Danzig, Akademie der Künste

2015          HORIZONTE – HORYZONTY, Galerie des VBK Berlin

2015         LUCE MANIA update 2015, gallery weekend

2015         SENZA LIMIT, Verein Berliner Künstler, Berlin

2015         FORMAT: quer, Kunstraum F200, Berlin

2015         OUT OF THE BOX, Galerie Listros Berlin

2014/15 Tete – a – Tete, Galerie des VBK, Berlin

2014       Höhere Dichte,   Galerie des VBK,  gallery weekend  2014

2014       Kuenstler im Selbstpotrait, Kunsthalle Pulsnitz

2014       Zwischen den Welten, Korea Berlin, Galerie des VBK Berlin

2014       ROT, Galerie F200,  Berlin

2014       Fliege im Auge mit allen sechs Sinnen, Galerie Alte Schule Berlin

2013/14 UNDERGROUND, Galerie des VBK, Berlin

2013/14 Stiftung Starke

2013  LINK IN ART

2013  UPDATE 2013 – gallery weekend 2013

2012/13  Renaissance der Gesichter,  www.renaissance-der-gesichter.de,

Galerie F200 Berlin

2012/13 Stiftung Starke

2012  Kunstmuseum/Yang Peoung, Korea;  Galerie Chosun/Seoul, Korea

2012 Die Tiere und ihre Künstler, Galerie Alte Schule, Berlin

2012 Das Rohe und das Gekochte, K-Salon, Berlin

2012 WHITE CUBES, Galerie des VBK, Berlin

2012 FRÜHLINGSDELIRIUM, a/e Galerie , Potsdam

2012 PAPERBACK, Galerierohling , Berlin, Biest zu Biest: Apollo&Daphne

2012 what makes you white? Listhros, Galerie VBK , Berlin

2011/12 Stiftung Starke im Löwenpalais , Berlin

2011 CHANGE – EXCHANGE, Seoul-Berlin, Koreanisches Kulturzentrum

2011 ” UNTER DRUCK”,  Galerie des VBK

2011 Berliner Positionen , Kunsthaus Koepkehaus, Schieder-Schwalenberg

2011 unterzeichnet, Galerie KunstRaum KO

2011 Leistungsschau Kunsthalle Hamburger Platz Berlin

2011 Museum Obere Saline, Altes Rathaus, Bad Kissingen

2011  UPDATE 2011, Galerie des VBK, Berlin

2011  KUNSTFORUM BERLIN

2010 Stiftung Starke, Berlin

2010  KUNSTFORUM BERLIN

2010 AKTIONALE , Berlin

2010 Madonna col Bambino, Galerie Frauenstein

2010 Westwendischer Kunstverein, Gartow

2010 Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst, Berlin Mitte

2010 BILDER VON BILDERN, GALERIE KRONGUT BORNSTEDT, Potsdam

2010VBK OPEN 10,  weekend gallery, Berlin

2010  HOW LONG IS NOW, Park Sandaru, Barcelona

2010 Landschaft ohne Frauen,  GALERIE KRONGUT BORNSTEDT

2009 Blaue Lippen,GALERIE KRONGUT BORNSTEDT
2009 Genie de la Bastille, Galerie Espace Kiron, Paris (K)
2009 Essen-Berlin, Kommunale Galerie Berlin, Berlin-Wilmersdorf (K)
2009 UPDATE 09, Galerie des VBK, Berlin
2009 Stilwerk, Berlin
2009 THE EMBASSY ART SHOW , ehem. Dän. Gesandtschaft, Berlin
2008/9 EISZEIT, Galerie des VBK, Berlin
2008 Auf den Spuren Pirosmanis, KunsthalleTiflis, Georgien (K)
2008 Hommage an Emil Nolde, Jenaer Kunstverein
2008 Energy I, Zeche Zollverein Essen (K)
2008 Kulturpark Berlin
2006/7/8 Galerie Hellenthal, Galerie des VBK, Berlin
2006 Komm. Galerie, Berlin + Galerie Am Neuen Palais, Potsdam
2006 Erotik im Barbereich, Galerie Bremer, Berlin (E)
2006 hight _lights, Galerie des VBK, Berlin
2005 MIT NEUEN KRÄFTEN, Galerie des VBK, Berlin
2005 local positions 3, localart-berlin, Quarts e. V., Berlin
2005 FORMATISSIMO, Galerie des VBK, Berlin
2004/05 Galerie KUNSTFAKTOR, Berlin – Mitte
2004 Kunstverein Quarts e.V, Berlin
2003/4 Maschinenhalle Alte Pumpe, Berlin (E)
2003 local positions 2, localart-berlin, Quarts e.V, Rauminstallation
2001 land art projekt, Südfrankreich
1999 Galerie Mutter Fourage, Berlin, + IHK Berlin
1997 Galerie im Treppenhaus, Berlin
1995-99 jährl. Ausst. Künstlerhaus Adlershof, Berlin
1991 Galerie am Barbarossaplatz, Berlin
1991 Ausst.- projekt Plastiken – Skulpturen – Objekte, Berlin Thf.
1984 Pavillon auf der Freundschaftsinsel, Potsdam
1982 Kulturhaus Hans-Marchwitza, Potsdam

K Katalog

Ankäufe: Siemens AG; Krone AG; Podewil; BMW ; private  Sammlungen im In- und Ausland

Künstlergruppe THE EMBASSY SHOW

10/ 2009 Organisation Galerie im Krongut Bornstedt, Potsdam Bornstedt

Filmografie:

Mitglied der “Filmfamilie” vom Filmemacher Lothar Lambert.

Rollen  in:

“Im tiefen Tal der Therapierten” 2010, Regie Schnitt Buch Lothar Lambert

“Zurück im tiefen Tal der Therapierten” 2011, Regie Schnitt Buch Lothar Lambert ,DV, Farbe, 82 Min.

“Alle meine Stehaufmädchen oder von Frauen, die sich was trauen”, 2009, Regie Schnitt Buch Lothar Lambert,

Beitrag Biennale 2011 Panorama, Filmfestspiele Berlin

Dokumentation über Erika Rabau 2014

“Casanova” (Terra X, ZDF 2013), Regie Eike Schmitz

IM KONTEXT:

Seit über einem Jahrzehnt setzt sich Evelyn Sommerhoff vor allem mit der bildnerischen Darstellung von Körpern – innerer und äußerer Bewegung – Emotion und Ausdruck – Tanz auseinander. Die Bilder und v.a. Zeichnungen zeigen Einzeldarstellungen, Akte, Erotik, Bewegung als Signet – tagebuchartig notiert, Figurinen in verschiedenen Spannungszuständen bis hin zu abstrahierten Formen, die die Impression eines Augenblicks festhalten.
Sie begleitete dafür auch jahrelang Probearbeiten von Tänzern, ja die Entstehungsphasen ganzer Tanzstücke.

Auch in den andereren Genres der Künstlerin wie in den Landschaften und ungegenständlichen Arbeiten bis hin zur großformatigen fahnenartigen gestischen Zeichnung ist diese zeichnerische, fast tänzerische Linie stets wieder ablesbar.

Ihre ersten Arbeiten im Tanzbereich (in motion I) wurden im Rahmen des Tanzfestivals vom TAnzlabor 1996 im Podewil gezeigt. 1997 wurde die Weiterentwicklung dieser Tanzbilder(in motion II), begleitend zum Tanzfestival a/skin, organisiert vom Tanzlabor und Gäste, in der Akademie der Künste Berlin dokumentiert.

Ende 2002 wurden in der  historischen Maschinenhalle der Alten Pumpe Berlin großformatige  Bewegungs-und Tanzbilder (in motion III) mit einer von der Performancekünstlerin Mo Herzinger und ihrer Tanzkompanie Freiwild dafür erarbeiteten Tanzperformance gezeigt.

2003 wurden neue Körper-und Bewegungsarbeiten im Rahmen des local art -QUARTS e.V.- offene Ateliers Schöneberg in Form einer Rauminstallation zusammen mit Objekten von der Künstlerin Claudia Hartwig-Dolter präsentiert.

In den großen Hallen der Schlachthöfe in Berlin Friedrichshain zeigte die Künstlerin 2003 auf fünf 10m langen Leinenbahnen die historischen Bewegungsabläufe des Tangotanzes.

Tanz und Musik 2010: in Zusammenarbeit mit Conny Bauer ( Posaune) und Tänzern in der Akademie der Künste entstanden weitere Zeichnungen und Arbeiten zum Thema Bewegung.

“motion in red”  2010 zeigt  Arbeiten in der Weiterentwicklung der Bewegungs- und Körperdarstellungen in einem neuem Kontex von Veränderung, ( translucent) Material und Reduktion; Mythos und Geschlechterspezifik.

Auf diesem Pfad ist die konstante Auseinandersetzung mit – die  Farbe ROT , ich sehe rot -der sogenannte rote Faden in den aktuellen Arbeiten von Evelyn Sommerhoff.

Figurinen

Evelyn Sommerhoff zeigt einen Ausschnitt aus ihrer Serie Figurinen, eine Thematik, die sie seit 1997 bis heute im Zusammenhang mit ihrer steten Auseinandersetzung und Arbeit mit dem Thema Körper und den dazu möglichen Spielräumen der Betrachtung beschäftigt.

Diese lebensgroßen Silhouetten auf Pergament zeigen Körperzustände wie Energieschwingungen, Abgrenzungen, Verletzungen, Bewegungen, Zeichnungen,Begegnungen – also Körpererfahrungen, wie sie uns stets – und täglich – veränderlich nach Befindlichkeit begegnen, fragil und mehrschichtig durchscheinend.

Von der fast realistischen Figurine geschieht diese Befindlichkeitswahrnehmenug und -darstellung bis zur Abstraktion auf das Wesentliche des jeweiligen Spannungszustandes – der Betrachter wird provoziert zum Dialog – zur Überlegung – und vielleicht auch zur Kommunikation mit dem lebensgroßen Gegenüber.

PHASEN – Fahnen

Der rote Faden durch das Werk von e-so ist der menschliche Körper mit all seinen Facetten, Erotik, Energie, Gestik und Schwingung/ Tanz in Bewegung und Ausdruck. Mit diesem Thema beschaftigt sie sich seit über drei Jahrzehnten. In dieser Ausstellung zeigt sie großformatigige Papierfahnen:gegenständliche bis meditativ-stark gestische abstrahierte Arbeiten aus den Bereichen – Fahnen – Tanz – Figurinen.

e-so ist Zeichnerin auch in der Malerei.

Die stark gestisch gestalteten Tuschearbeiten, großformatig auf Chinapapier, -Fahnen – PHASEN- abstrahieren meditativ den Augenblick eines Zustandes.
Das können der Körper oder auch die Seele sein.
Es ist eine bestimmte Zeitphase, selbst nachempfunden, im Moment festgehalten und in e-so typischer Art kraftvoll auf das Papier gebracht.
Die Konfrontation mit dem Betrachter, läßt er sich darauf ein, wird fast provokativ eingefordert. Der Dialog mit Bewegung und Energie, den bestimmenden Elementen des Lebens, der Liebe – hier auch durch die Rottöne forciert, kann beginnen.

PASSION

Der Aspekt der erotischen Wahrnehmung – Darstellung von Körpern, Paaren,
Schwingungen, Reflexionen bis zu Spielen ist als Folge der intensiven Auseinandersetzung mit dem Menschen an sich stets ein untrennbarer Bestandteil im Schaffen von ESO.

In der Abfolge der jahrelangen Selbsterfahrung und Beobachtung in der Begegnung mit den Menschen, die bekannterweise beide Seiten – die weibliche und die männliche, in sich haben; egal, ob die Erkenntnis darüber vom Einzelnen unterdrückt, erkannt, gelebt oder nichtgelebt wird, wandelt sich die Erotik in den Bildern von ESO seit längerem in einen Ausdruck der Sexualität, die auch unter dem Oberbegriff Transgender mit den vielen möglichen Assoziationen betrachtet werden kann.

Der Geschlechterkampf, Macht und Ohnmacht ,Lust und Verletzung in gegenseitiger Abhängigkeit als Grundlage der menschlichen Mittigkeit oder Einheit wie Yin und Yang seit Entstehung der Menschheit sind Themen weiterer  Arbeitsreihen von ESO, in der Serie ROTE  BILDER und auch bei MOTION IN RED ablesbar.